Wir über uns Buchen Kalender Newsletter Mitglieder Kontakt Impressum
  • Schloss Vollrads

  • Rüdesheim Niederwald Radfahrer

  • Wanderer schauen auf den Rhein

  • Fachwerk Eltville

  • Wisper im Winter

  • Mann im Wald

  • Valentinuskirche Kiedrich

Ein besonderer Wein: Das Erste Gewächs

Auf erstklassigen Böden wachsen erstklassige Weine - so lautet die klare Botschaft der "Ersten Gewächse" des Rheingaus.

Erstmals seit dem Jahr 1999 gibt es im Rheingau Weine aus wissenschaftlich klassifizierten Lagen mit der Bezeichnung "Erstes Gewächs". Rund 1100 Hektar Weinbergsfläche sind in der Gütekarte als klassifiziertes Terroir ausgewiesen. Das entspricht gut einem Drittel der Gesamtrebfläche des Rheingaus. Die Lagenkarte, die vom Rheingauer Weinbauverband in Auftrag gegeben und von der Forschungsanstalt Geisenheim und dem Deutschen Wetterdienst erstellt wurde, berücksichtigt dabei aber nicht nur die Qualitätskontinuität einer Weinbergslage, sondern auch die klimatischen Bedingungen und die Bodenverhältnisse im Weinberg. Das das allein macht noch keinen erstklassigen Wein.

Die Voraussetzungen für das "Erste Gewächs" sind im hessischen Weingesetz verankert. Ausschließlich die beiden Hauptrebsorten des Rheingaus, der Riesling und der Spätburgunder, dürfen als "Erstes Gewächs" vermarktet werden. Fachleute prüfen die "Ersten Gewächse" überaus gründlich und beurteilen Farbe, Geruch und Geschmack. Diese sensorische Prüfung ist der Garant für den Verbraucher, dass Weine, die mit der Auszeichnung "Erstes Gewächs" auf den Markt kommen, tatsächlich einen hohen Qualitätsstandard besitzen und zu den Spitzenprodukten des Rheingaus zählen.

Die Kriterien für ein "Erstes Gewächs"

... Erkennungszeichen sind die drei romanischen Bögen auf dem Etikett.

... Die Weine stammen ausschließlich aus klassifizierten Lagen.

... Die Weinlese muss selektiv und per Hand erfolgen.

... Maximal 50 Hektoliter pro Hektar sind zulässig.

... Frühestens am 1. September des folgenden Jahres dürfen die Weine vermarktet werden.

... Eine abschließende, sensorische Prüfung entscheidet über die Zulassung.