Mühlenweg im Elsterbachtal

Von Winkel nach Marienthal

Länge 5.5 km
Dauer 2 h
Aufstieg 116 m
Abstieg 4 m
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Startpunkt

Hauptstraße, Oestrich-Winkel

Anreise

ÖPNV: Bahnhof Geisenheim oder Oestrich-Winkel, Bus nach Winkel oder Marienthal
PKW: Über B42 durch das Rheintal nach Oestrich-Winkel, Ortsteil Winkel

Parkmöglichkeiten

Winkel, Parkplatz Rewe (200 m zu Startpunkt) und Parkplatz Marienthal, Parkplatz von Johannisberg kommend vor Kloster Marienthal.

Der Rheingau ist durchzogen von zahlreichen Bächen, die sich vom Taunus kommend in Richtung Rhein schlängeln und einst viele Mühlräder antrieben. Allein am kleinen Elsterbach, der nördlich von Stephanshausen entspringt und bei Winkel in den Rhein mündet, verrichteten 18 Mühlen ihr Werk. 13 davon verbindet der Mühlenweg im Elsterbachtal. Mühlen haftet seit jeher etwas Mystisches an, sie spielen in vielen Märchen und Sagen eine Rolle. Doch hatten sie auch die ganz unromantische Aufgabe, Menschen mit Nahrung und Bekleidung zu versorgen und waren Triebfeder der wirtschaftlichen Entwicklung. Der Mühlenweg im Elsterbachtal verläuft vom Oestrich-Winkeler Stadtteil Winkel auf 5,5 Kilometer bis zum Kloster Marienthal. Alte Mühlsteine schmücken entlang des Weges die Eingänge zu den ehemaligen Mühlen, Infotafeln geben Auskunft über historische Hintergründe.

Beschreibung

Der Mühlenweg beginnt am Mühlstein (S) gegenüber der Gaststätte Bartolomäe (Hauptstraße 168 im Ortsteil Winkel). Die erste Mühle erreicht man durch Überquerung der Straße in Richtung Wiesbaden; durch eine Einfahrt blickt man auf das Anwesen der Bischofsmühle (Hauptstraße 166) (1).

Folgt man der Hauptstraße, gelangt man nach wenigen Metern zur Domherrenstraße. Dort links hinein, geradeaus bis zum Stra- ßenende und wenige Meter nach links zum Elsterbach. Nun nach rechts am Bach entlang bis zur Krayers Mühle (2). Der Straße folgend, vorbei am Gutsauschank „Krayers Mühle“ bis zur Wegeinmündung. Dort nach rechts abbiegen, immer das Schloss Johannisberg vor Augen. Schon sieht man rechts die Weißmühle (3) (nicht öffentlich zugänglich). Kurz darauf erreicht man das Gutsrestaurant Ankermühle (4).

Weiter entlang der Mauer bis zu den Gebäuderesten der Mühle an der Klaus (5). Kurz darauf erreicht man den Ortsteil „Grund“ von Johannisberg. An der Durchgangsstraße existierte einst die Vatter‘sche Mühle (Grund 12) (6). Knapp 300 Meter weiter steht der „Johannishof“, die frühere Brückenmühle (7). Wenige Meter oberhalb sieht man auf der linken Seite die SchamariMühle (8).

Kurz darauf zweigt nach links die Straße zum Kloster Marienthal ab. Ihr folgt man etwa 100 Meter bis zu den Treppenstufen in die Talaue. Dort geht es über den Elsterbach hinweg und jenseits nach rechts zur Elstermühle (9). Wenige Meter zuvor schlägt die Route einen Bogen von fast 180 Grad und führt in die Weinberge hinauf. Am ersten Abzweig geht es nach rechts aufwärts. Im Anstieg passiert man eine Wegkapelle und trifft 100 Meter weiter auf ein Wegkreuz. Hier biegt man nach rechts ab und gelangt abwärts zum Gelände des Gutsausschanks Weihermühle (10). Dort biegt die Route nach links in den Wald ein.
Schon bald erreicht man den Gutsausschank Ostermühle (11). 200 Meter talaufwärts sieht man rechter Hand die Reuß‘sche Mühle (12). Nun geht es im Wald und in der Wiesenaue bis zum Gutsausschank Schleifmühle (13) auf der gegenüberliegenden Seite des Elsterbaches. Von dort sind es nur noch wenige Minuten zum Kloster Marienthal (14), wo die Tour endet.

Tipps

Besuch von Schloss Johannisberg www.schloss-johannisberg.de und der Wallfahrtskirche Marienthal www.franziskaner-marienthal.de

Einkehrmöglichkeiten

Einkehrmöglichkeiten in Oestrich-Winkel, Johannisberg und Marienthal. Bitte informieren Sie sich bei der örtl. Tourist-Info.

Weitere Informationen

Weitere Infos:
Stadt Geisenheim
Rüdesheimer Str. 48
65366 Geisenheim
Tel. 06722/7 01-0
stadtverwaltung@geisenheim.de
www.geisenheim.de

Tourist-Information/ Verkehrsverein Oestrich-Winkel
c/o Fine Living Hotel
Hauptstraße 1
65375 Oestrich-Winkel
Tel. 06723/60 12 806
touristinfo@oestrich-winkel.de
www.floetenweg.de

Karten / Literatur

Top. Freizeitkarte Rheingau 1, 1:25.000, 3. Auflage 2011, hrsg. vom Hess. Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation, ISBN 978-3- 89446-395-3

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