Rheinsteig Etappe 4

Von Johannisberg nach Rüdesheim

Länge 14.2 km
Dauer 4 h
Aufstieg 469 m
Abstieg 359 m
Höhe min. 159 m
Höhe max. 360 m
Schwierigkeit mittel
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Startpunkt

Johannisberg, Ansbachtal (182 m) Koordinaten: Geogr. 50.008014 N 7.988434 E

Zielpunkt

Rüdesheim, Niederwalddenkmal

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel:
Mit dem Zug bis Bahnhof Geisenheim und dann mit dem Bus (RMV-Linie 181 u. 183) bis Johannisberg (Haltestelle Johannisberg Friedhof).

Anfahrt:
Über B 42 bis Geisenheim, dann den Hinweisschildern zu Schloss Johannisberg folgen.
Zuweg von Schloss Johannisberg bis Hauptweg.

Parkmöglichkeiten

Parkplätze am Bahnhof Geisenheim und in der Nähe des Schlosses Johannisberg.

Wunder, Wallfahrer und eine Heilige: Schloss Johannisberg - Wiesengrund - Sandkopf bei Stephanshausen - Kloster Marienthal - Nothgottes - Blaubachtal - Eibingen - Hildegardiskloster - Niederwalddenkmal - Rüdesheim

Beschreibung

Zwischen der Wallfahrtskirche im Elsterbachtal und der freien Feldgemarkung westlich des Marienthaler Neubaugebietes Hähnchen folgt der Premiumweg der Route des Rheingauer Klostersteiges. Der Rheinsteig führt hier direkt über das Klostergelände und an der oberhalb des Klosters gelegenen Ketteler-Kapelle vorbei.

Einkehrmöglichkeiten

Bitte ausreichend Proviant und Getränke mitnehmen.

Weitere Informationen

Tourplanung:
Der Jahreszeit entsprechende Wanderkleidung sowie feste Schuhe mit Profilsohle.
Weitere Infos:
Rheinsteig-Büro
Romantischer Rhein Tourismus GmbH
An der Königsbach 8
56075 Koblenz
Tel. 0261/ 97 38 47 0
Fax 0261/ 97 38 47 14
info@rheinsteig.de
www.rheinsteig.de

Karten / Literatur

Rheinwandern Süd, LVermGeo Rheinland-Pfalz, 1:25.000, ISBN 3-89637-387-0, 2011,
Rheinsteig 2, LahnsteinWiesbaden, 1:25.000, Public Press, ISBN 3-89920-467-4

Streckenbeschreibung

Schloss Johannisberg liegt direkt am Rheinsteig-Zuweg. Nach ungefähr einem Kilometer trifft man auf das weiß-blaue R. Schon bald taucht die Route in den Wald ein und steigt stetig empor zum Sandkopf, einem Steinbruch bei Stephanshausen. Von dort geht es auf dem Philosophenweg hinab zum Kloster Marienthal, einem noch heute beliebten Wallfahrtsort. Mehrere Motivtafeln künden von Wundern, die Maria vollbracht haben soll.
Nun steigt die Route kurz steil hinauf ins Wohngebiet Hähnchen und weiter an der Antoniuskapelle vorbei hinüber zum Kloster Nothgottes, ehemals ebenfalls eine bedeutende Rheingauer Wallfahrtsstätte. Von hier begleitet man den Blaubach ein Stück talwärts, bis die Markierung in die Eibinger Weinbergsgemarkung weist. Vor uns reckt sich aus den Weinbergen eine wuchtige Kirche auf. Hildegard von Bingen begründete das Benediktinerinnenkloster bereits 1165. Die heutige Abtei St. Hildegard wurde 1904 eingeweiht. In ihr leben und arbeiten 60 Ordensfrauen, die im Klosterladen nicht nur Hildegard-Schriften, sondern auch Wein und andere Köstlichkeiten anbieten. Auf dem weiteren Weg durch die Weinberge kann man vereinzelt die Spitze des Niederwalddenkmals erkennen, das Ziel der Tour. Von dort schwebt man mit Gondeln gemütlich ins Tal.

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