Rheinsteig Etappe 5

Von Rüdesheim am Rhein nach Lorch am Rhein

Länge 20.4 km
Dauer 6 h 30 min
Aufstieg 719 m
Abstieg 933 m
Höhe min. 78 m
Höhe max. 334 m
Schwierigkeit mittel
GPX-Datei herunterladen

Klicken Sie ggf. mit der rechten Maustaste und wählen "Ziel speichern unter" (o.ä.).

Startpunkt

Rüdesheim, Niederwalddenkmal (291 m) Koordinaten: Geogr. 49.982657 N 7.903075 E

Zielpunkt

Lorch, Ortsmitte

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel:
Mit dem Zug bis Bahnhof Rüdesheim.

Anfahrt:
Auf der B 42 bis Bahnhof Rüdesheim. Ab Bahnhof Rheinsteig-Zuweg oder Seilbahn bis zum Niederwalddenkmal.

Parkmöglichkeiten

Parkplatz am Bahnhof Rüdesheim.

Von Amors Garten zum Freistaat Flaschenhals: Rüdesheim - Niederwalddenkmal - Jagdschloss Niederwald - Assmannshausen - Höllenberg - Panoramaweg - Paul-Claus-Hütte - Georgs Ruh - Bächergrund - Lorch

Beschreibung

Die Etappe startet in Rüdesheim am Rhein, führt durch die reizvolle Weinbergslandschaft und sorgt durch Ausblicke, z.B. auf das Binger Loch oder die Burgen Rheinstein und Reichenstein, für ein gelungenes Panorama. Der Wechsel der Landschaftsformen maximiert die Attraktivität des Weges und führt zum Schluss der Etappe ins Städtchen Lorch am Rhein mit seiner gotischen Kirche.

Einkehrmöglichkeiten

Bitte ausreichend Proviant und Getränke mitnehmen.

Weitere Informationen

Tourplanung:
Der Jahreszeit entsprechende Wanderkleidung sowie feste Schuhe mit Profilsohle.
Weitere Infos:
Rheinsteig-Büro
Romantischer Rhein Tourismus GmbH
An der Königsbach 8
56075 Koblenz
Tel. 0261/ 97 38 47 0
Fax 0261/ 97 38 47 14
info@rheinsteig.de
www.rheinsteig.de

Karten / Literatur

Rheinwandern Süd, LVermGeo Rheinland-Pfalz, 1:25.000, ISBN 3-89637-387-0, 2011,
Rheinsteig 2, LahnsteinWiesbaden, 1:25.000, Public Press, ISBN 3-89920-467-4

Streckenbeschreibung

Die ersten Kilometer im Welterbetal sind geadelt. Carl Amor Maria Graf von Ostein wollte Ende des 18. Jahrhunderts die Gartenanlagen des Rokoko auf dem Niederwald imitieren - und er legte mit Eremitage, Rossel, Rittersaal und der Zauberhöhle den Grundstein für den damals schönsten Naturpark am Rhein. Hier zeigt sich der Strom zum ersten Mal von seiner besten Seite. Vom nahen Jagdschloss (heute Hotel) geht es hinunter nach Assmannshausen. Dessen Rotweine sind weltberühmt. Bekannteste Lage ist der Höllenberg. Kein Teufel gab den Namen, sondern eine "helda" ein steiler Hang. Und höllisch steil ist es wirklich hinauf zum Eckersteinkopf.
Am Ende der Weinbergsgemarkung beginnt ein Felsenpfad, auf dem die Route zeigt, dass sie zu Recht den Namen Steig hat. Die fußbreite Spur schmiegt sich eng an den Hang, der mit abermillionen Felsbrocken garniert ist. Der Pfad mündet bald in den Panoramaweg. Wahrlich ein Weg mit prächtigem Panorama, zum Beispiel an der Paul-Claus-Hütte. Nicht weit hinter dem nahen Bodental weist ein Abzweig zum Campingplatz Suleika. Der gehört nicht nur zu den schönsten Arealen in Deutschland, sondern auch zum Freistaat Flaschenhals. Den riefen die Lorcher nach dem Ende des Ersten Weltkrieges kurzerhand aus, bis die Franzosen ihnen die Freiheit 1923 wieder raubten. Bis zur Kirche von Lorch wartet nun noch ein kräftiges Stück Weg, zumal wie gewohnt nicht die kürzeste Route gewählt wird. Heimreise: Dem Zuweg bis zum Bahnhof folgen.

Zurück zur Übersicht