Aktuelle Pressemeldungen

EcoStep-Wein auch dieses Jahr ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit

Pressemitteilung EcoStep-Wein

Der seit über 15 Jahren aktive Kreis der EcoStep-Wein Winzer beschloss die ursprünglichen Ziele zur Nachhaltigkeit stärker zu kommunizieren. Einen Schwerpunkt dabei war in diesem Jahr die Frage inwieweit die bisher in allen Betrieben durchgeführte In- und Outputbilanz für Energie und Material angepasst werden sollte und ob sich aus der Wasserrahmenrichtlinie Neuerungen ergeben, die nicht über die bereits eingesetzten Checklisten erfüllt werden. Bei beiden Punkten kam man gemeinsam mit der Hochschule Geisenheim zu dem Ergebnis, dass die Vorlagen alle Kriterien sowohl für die Einführung eines Energieaudits als auch zur Erstellung eines Waterfootprints erfüllen.

Trotzdem will sich der Arbeitskreis weiter mit Umweltfragen beschäftigen und noch in diesem Sommer einen Umweltworkshop durchführen. Alle EcoStep-Wein Winzer arbeiten mit der besonderen Verantwortung für die Umwelt und legen Grundsätze und Ziele hierfür seit Jahren regelmäßig fest. Die Arbeit des EcoStep-Winzers wird durch eine strategische Planung auf allen Ebenen erleichtert und nachweisbar. 

Eben weil die EcoStep-Winzer durch die Nutzung des Managementsystem schon über 15 Jahre nachhaltig arbeiten, stellt eine Umsetzung von neuen Rechtsbestimmungen kein Problem dar.

Dennoch gab es lebhafte Diskussionen und einen konstruktiven Austausch zu einem gemeinsamen Vorgehen.

Der Rheingau auf der ProWein 2019

Drei erfolgreiche Tage in Düsseldorf

Rheingauer Wein-und Sekterzeuger präsentierten sich drei Tage auf der Fachbesuchermesse ProWein dem internationalen Publikum, dabei wurde auch ein Blick neben die Rieslingwelt geworfen.

Vom 17.-19.03.2019 nahmen 17 Rheingauer Erzeugerbetriebe am Rheingauer Gemeinschaftsstand teil und nutzten die ProWein um ihren Betrieb und ihr Sortiment dem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. 

Rund 61.500 Fachbesucher kamen in diesem Jahr nach Düsseldorf auf die ProWein um sich vom internationalen Weinangebot zu überzeugen und die Produktvielfalt zu verkosten. Auch die Rheingauer Erzeuger konnten die Besucher mit ihren Produktneuheiten und dem mit Spannung erwarteten 2018er Jahrgang für sich gewinnen.

Mit dem bekannten Sommelier Peer Holm und der Veranstaltung „Der Rheingau sieht Pinot“ wagten die Besucher am Rheingauer Gemeinschaftsstand einen Blick abseits der Rieslingwelt und probierten in der moderierten Verkostung kompromisslose, finessenreiche oder klassische Pinots. Von Grauburgunder über Auxerrois zu Chardonnay und Blanc de Noirs zum Spätburgunder Weißherbst und natürlich auch zum Rotwein brachten die Rheingauer Winzer ihre ganze Bandbreite für die Themenverkostung mit und überzeugten die Besucher, dass der Rheingau neben dem Riesling noch viele Facetten birgt.

„Es ist uns gelungen den Rheingau in seiner Vielfalt dem interessierten Fachpublikum zu präsentieren. Entscheidende Gespräche und erfolgreiche Abschlüsse prägten die drei Messetage, so die Geschäftsführerin der Rheingauer Weinwerbung Andrea Engelmann zur ProWein 2019.

Mit dabei waren Weingut Hans Bausch, Eltville-Hattenheim +++ Weingut J.B. Becker, Walluf+++ BIBO RUNGE Wein, Oestrich-Winkel/Hallgarten +++ Bischöfliches Weingut, Rüdesheim am Rhein +++ Weingut Crass, Eltville-Erbach +++ Weingut Cuna, Oestrich-Winkel +++ Weingut Daniel, Geisenheim +++ Weingut Carl Ehrhard, Rüdesheim am Rhein +++ Weingut Höhn, Wiesbaden +++ Weingut Laquai, Lorch am Rhein +++ Weingut Lamm-Jung, Eltville-Erbach +++ Weingut Mehrlein, Oestrich-Winkel +++ Weingut Heinz Nikolai, Eltville-Erbach +++ Weingut Schumann-Nägler, Geisenheim +++ Weingut im Weinegg, Hochheim am Main +++ Sektkellerei Schloss Vaux, Eltville am Rhein +++ Weingut Wurm, Lorch am Rhein

 

 

Der Rheingau auf der ITB

Rheingauer Weinmajestäten bringen die Weinwelt nach Berlin

RHEINGAU: Mit einem Weinerlebnisparcours waren die Rheingauer Weinmajestäten auf der ITB Berlin, um den rund 160.000 internationalen Besuchern vom 06.-10.03.2019 den Rheingau als Reisegebiet schmackhaft zu machen.

In 26 Messehallen stellten sich mehr als 180 Länder und Regionen vor - so auch der Rheingau in der Hessenhalle.

Die Rheingauer Weinmajestäten Katharina Bausch, Sophie Egert und Carolin Weiler sowie die Weinkönigin der Hessischen Bergstraße zeigten Besuchern in einem Erlebnisparcours am hessischen Gemeinschaftsstand die vier Schritte einer Weinprobe. Das Verkostungskonzept sah sehen, riechen, schmecken vor. Am Schluss stand der Gesamteindruck: schmeckt oder schmeckt nicht!

Die Besucher konnten zunächst den Wein mit seinen unterschiedlichen Farbnuancen wahrnehmen, obgleich beim jungen frischen Weißwein ein leichtes grün im Glase blitzte oder beim gereiften Riesling ein goldgelb entgegenstrahlte. Der Spätburgunder mit seiner rostroten Farbe bis hin zu einem dunkleren Rotton, wurde in einer Farbpalette dargestellt.

Nun spielt die Farbe des Weins nur eine untergeordnete Rolle. Das Riechen dagegen ist schon interessanter. Je nach Rebsorte kann man vielerlei Gerüche wahrnehmen. Sie erinnern an Früchte, Kräuter oder vieles bekannte aus dem Alltag. Besonders spannend fanden die Besucher das Verkosten mit schwarzen Gläsern. Der Geruchssinn ist hierbei ganz besonders gefragt und die Teilnehmer mussten sensibel das Dargebotene einordnen. Bodenproben verdeutlichten den Terroirgedanken.

Im Anschluss konnten die Besucher ihr gelerntes Wissen bei einer Weinprobe anwenden.

„Den Wein zuerst schlürfen und dann im Mund behalten, somit erwärmt er sich ein wenig, Aromen steigen im Rachen auf und wir können gleichzeitig riechen und schmecken. Den Wein dabei immer wieder mit der Zunge „durchkauen“, erklärte die Rheingauer Weinkönigin Katharina Bausch den neugierigen Besuchern. Zum Schluss hieß es hält der Geschmack, was der Geruch verspricht? Waren die Vermutungen aufgrund der Farbe hinsichtlich Alter und Intensität richtig? „Oder ganz einfach, der Wein schmeckt mir oder er schmeckt mir nicht.“ nahm Rheingauer Weinprinzessin Carolin Weiler den Teilnehmern die Angst vor der komplizierten Weinwelt.

Die Aktionsfläche wurde sehr gut frequentiert. Sowohl Fachbesucher als auch Endverbraucher durchliefen den Weinerlebnisparcours und zeigten sich interessiert.

„Der Wein war für viele Besucher ein faszinierendes Thema. Wir konnten die Besucher in unsere Welt mitnehmen und Ihnen die spannenden Facetten näher bringen“, freute sich die Rheingauer Weinprinzessin Sophie Egert.

Herzlichen Glückwunsch! -

Der Zweckverband Rheingau gratuliert allen Gewinnern des Gewinnspiels „Das ist mein Rheingau“

Im Rahmen des seit 2016 vom Zweckverband und seiner Partner Rheingauer Weinwerbung GmbH und der Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH vorangetriebenen Projekts der Weiterentwicklung der Dachmarke mit ihrem Logo „Kulturland Rheingau“ entstand das „Projekt 3 Storytelling“.
In Kooperation mit dem Rheingau Echo erschien einmal im Monat eine Geschichte von Rheingauern für Rheingauer. Dabei erzählten sie von ihren Erfahrungen im Rheingau, sei es von der „Liebe auf den zweiten Blick“, von alltäglichen Situationen in Straußwirtschaften oder eben über die Rückkehr in den Rheingau nach Reisen wie Andreas Arz.

Der Gewinner-Autor schreibt in seiner Geschichte: „Ohne es zu merken, wird man [im Rheingau] Teil einer beeindruckenden Landschaft und beispielloser Historie.“

Genau dies zu zeigen, dieses Bewusstsein zu schaffen und die Identifikation mit dem schönen Rheingau weiter zu stärken war wesentliche Absicht dieses Projekts.

Alle Rheingauer tragen durch ihr bürgerliches Engagement zur Entwicklung der Region und der Dachmarke bei. Der Rheingau profitiert vom Tourismus und dabei sind wir alle zugleich Botschafter und Gastgeber des Rheingaus. Ein positives Gastgeber-Bewusstsein ist für einen erfolgreichen Tourismus im Rheingau unerlässlich.

Der Zweckverband bedankt sich bei allen Autoren für ihre eingereichten Geschichten sowie allen Teilnehmern am Gewinnspiel und gratuliert allen Gewinnern herzlich!

Gewonnen haben:
1.    Andreas Arz
2.    Lena Reineck
3.    Marcus Blenke

Teilnehmer am Gewinnspiel:
1.    Franz Scharwächter
2.    Peter Shimada
3.    Saskia Sprenger

Hier können Sie den gesamten Bericht der letzten Rheingau Echo Ausgabe lesen.

Ehrung für besondere Verdienste um den Rheingauer Weinbau

Ferdinand Staab wird mit goldenen Römer ausgezeichnet

RHEINGAU: Am 15.01.2019 wird Ferdinand Staab als langjähriges Mitglied des Rheingauer Weinbauverbandes für sein Engagement im Bereich Rebenzüchtung mit dem goldenen Römer ausgezeichnet.

Ministerin Priska Hinz und Weinbaupräsident Peter Seyffardt überreichten Ferdinand Staab den goldenen Römer für sein Engagement und seine Leistungen im Bereich der Rebenzüchtung. Die besondere Auszeichnung wird an Mitglieder verliehen, die sich durch ihre bemerkenswerten Verdienste um den Rheingauer Weinbau hervorgehoben haben.

Ferdinand Staab engagierte sich jahrelang im Bereich der Rebenzüchtung, die sich seit seinem Studium an der Hochschule Geisenheim (1966-1969) insbesondere durch seine Mitwirkung kontinuierlich weiterentwickelte. 49 Jahre führte Staab als Vorsitzender den Arbeitskreis der hessischen Rebveredler und engagierte sich in verschiedenen Gremien auf Bundes- und Landesebene. Auch bei der Rheingauer Winzerschaft war Staab als Rebenzüchter und Rebveredler geachtet, der seinen Betriebssitz in Hochheim am Main hatte und jahrelang im Hauptausschuss des Rheingauer Weinbauverbandes mitwirkte.

„Ferdinand Staab hat sich viele Jahrzehnte in verschieden Gremien und Verbänden im Sinne der Rebzüchter und damit auch zeitgleich für die Winzer eingesetzt“, gratulierte Peter Seyffardt, Präsident des Rheingauer Weinbauverbandes zur Auszeichnung.

Rheingauer Weinbauverband bietet Rahmenvertrag für Duales System

Fristen enden Anfang Januar 2019

RHEINGAU: Der Rheingauer Weinbauverband bietet seinen Mitgliedern einen Rahmenvertrag zum Dualen System an, um ihnen die Verpflichtung zur Verpackungslizensierung fristgerecht zu ermöglichen.

Mit dem neuen Verpackungsgesetz, welches am 01.01.2019 in Kraft tritt, wird die bislang geltende Verpackungsverordnung abgelöst. Nunmehr gilt, dass der Hersteller eines Produkts auch für die Verpackung die Produktverantwortung im Sinne von Vermeidung, Wiederverwendung und Verwertung übernimmt. Laut Verpackungsgesetz müssen daher alle Betriebe, die mit Ware befüllte Verkaufsverpackungen erstmals in den Verkehr bringen (Weinflaschen, Kartonage, etc.), sich für 2019 registrieren (die Frist hierfür endet bereits am 01.01.2019) und die Verpackungsmengen lizenzieren. Das verabschiedete Verpackungsgesetz sieht dabei vor, dass sich alle Betriebe bei einem Dualen System anmelden, unabhängig von der Betriebsgröße und der tatsächlichen Gebrauchsmenge. Hierzu hat der Rheingauer Weinbauverband im Schulterschluss mit anderen Weinbauverbänden einen Rahmenvertrag zu Sonderkonditionen ausgehandelt.

Zur Erfüllung der Vorgaben des Verpackungsgesetzes sind vier Schritte notwendig. Zunächst müssen sich alle Betriebe bei der Zentralen Stelle online registrieren, die Frist hierfür endet am 01.01.2019. Um den Vertrag mit dem Dualen System abschließen zu können, muss im zweiten Schritt die voraussichtliche Verpackungsmenge für 2019 als Planmenge berechnet werden. Der Vertrag mit dem Dualen System kann dann bis zum 10.01.2019 abgeschlossen werden. Die Zugangsdaten sind für Verbandsmitglieder über den Rheingauer Weinbauverband erhältlich. Als vierten Schritt müssen die Betriebe sich wieder an die zentrale Stelle wenden und die Anmeldedaten der Systembeteiligung melden.

„Für 2019 muss man quasi "zweigleisig" fahren. Man muss sich also zunächst beim Register registrieren, das ist neu und dann im zweiten Schritt die Verpackungsmengen lizenzieren, das ist bekannt. Die Pflicht besteht unabhängig von der Unternehmensgröße oder Marktbedeutung,“ erklärt der Rheingauer Weinbaupräsident Peter Seyffardt.

Wer die Vorgaben des Verpackungsgesetzes nicht erfüllt, muss mit Bußgeldern sowie im Extremfall mit Verkaufs- und Abgabeverboten rechnen.

Nähere Informationen zum Rahmenvertrag im Mitgliederbereich oder unter Tel. 06723 60272 0 | wein@kulturland-rheingau.de

Erntedankfeier der Rheingauer Winzer

Die geistlich-weltlich Feier zum Dank der Weinernte in Kloster Eberbach

RHEINGAU: Am Sonntag, den 02.12.2018 feierten die Rheingauer Winzer ihre stimmungsvolle, vorweihnachtliche Erntedankfeier im Kloster Eberbach und dankten mit der Übergabe der St. Urban Spende und der Kollekte für den besonderen Jahrgang.

Die Erntedankfeier begann mit dem festlichen Einzug der verschieden Weinbaugemeinden und den Rheingauer Weinmajestäten in die Basilika von Kloster Eberbach. Pfarrer Nandkisore und Pfarrerin Schamp führten gemeinsam mit den Rheingauer Jungwinzern und den Rheingauer Weinmajestäten durch den Ökumenischen Gottesdienst. Der Schein der Kerzen und der Gesang des Eltviller Chores St. Peter und Paul sowie die Musikeinlagen des Posaunenchores Bornich führten zu einer vorweihnachtlichen Stimmung. In dem feierlichen Rahmen wurde für die gute Ernte in diesem Jahr gedankt. Die Wetterbedingungen des Jahres waren für die Reifeentwicklung der Trauben nahezu perfekt. Durch den trocknen Spätsommer können die Winzer die kerngesunden Trauben zum vollen Reifestand lesen. Die hohen Mostgewichte und die anhaltend gute Aromaausprägung der Trauben versprechen einen guten Jahrgang. 

„Dieses Weinjahr war in vielen Bereichen besonders und wir Winzer haben von den klimatischen Bedingungen profitiert. So ein Jahrgang ist alles andere als selbstverständlich und dafür möchten wir „Danke“ sagen.“, so Peter Seyffardt.

Es ist dabei ein alter Brauch und eine gute Tradition, dass die Rheingauer Winzer jedes Jahr als Zeichen ihres Dankes für die eingebrachte Ernte im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes in der Basilika von Kloster Eberbach eine nach ihrem Schutzheiligen „St. Urban“ benannte Weinspende, die sog. „St. Urban-Spende“ karitativen Organisationen zur Verfügung stellen. Mit dieser Spende möchten die Rheingauer Winzer insbesondere alten, kranken und bedürftigen Menschen eine kleine Freude bereiten und mit ihren Rheingauer Weinen ein klein wenig Sonnenschein in deren Alltag bringen. Daher nutzte Präsenten Peter Seyffardt den feierlichen Rahmen um den Städten Wiesbaden und Frankfurt sowie die Landkreisen Rheingau Taunus und Main Taunus die St. Urban Spende in Höhe von 2.604 Flaschen zu überreichen.

Das Projekt „Herzenswünsche“ in Oestrich-Winkel der Eltviller Tisch dürften sich über die diesjährige Kollekte freuen. Sie soll Kindern aus sozial schwachen Familien zugutekommen, die sich damit Wünsche erfüllen können, die für die meisten alltäglich sind.

Im Anschluss an den Gottesdienst lauschten die Gäste bei der weltlichen Feier im Laiendormitorium dem Festvortrag von Prof. Dr. Monika Christmann und genossen Brot, Wein und Wurst aus der Region. Prof. Dr. Monika Christmann griff in ihrem Vortrag den Spannungsbogen zwischen Tradition und Innovation auf und begeisterte die rund 500 Gäste mit ihren Worten.

Taste, Talk, Twist - 15 Jungwinzer- 3 Events

Rheingauer Jungwinzer überzeugen Kölner Weinszene

RHEINGAU/KÖLN: Am 12.11.2018 hinterließen 15 Rheingauer Jungwinzer mit einem ungewöhnlichen Konzept ihren ersten gemeinsamen Fingerabdruck in Köln und begeisterten mehr als 70 Fachbesucher und Weinfreunde der Rheinmetropole.

Mit dem Motto „Taste, Talk, Twist“ eroberten die Rheingauer Jungwinzer der Gemeinschaft „Fingerprint“ an einem Tag mit gleich drei besonderen Veranstaltungen die Weinherzen der Kölner. Im Esser´s, einem Szenelokal in der Domstadt, luden die Jungwinzer zunächst Meinungsmacher aus Handel, HoReCa und Presse zum Speedtasting ein. Bei der außergewöhnlichen Vorstellungsrunde wechselten die Gäste in 5 Minuten Intervallen, mit kurzer Pause, von Winzer zu Winzer und verkosteten je einen Wein. Moderiert wurde die innovative Weinprobe von Sommelier Antonios Askitis.

„Das Speedtasting war ein voller Erfolg und es fand ein reger Austausch zwischen den Fachbesuchern und den Jungwinzern statt. Die junge Winzergeneration präsentierte einen ganz eigenen Rheingau dem Fachpublikum - individuell, charakterstark, selbstbewusst und äußerst fachlich“, begeisterte sich Andrea Engelmann, Geschäftsführerin der Rheingauer Weinwerbung und Initiatorin der Veranstaltung.

Das Speedtasting war schnell ausgebucht, wer keinen Platz mehr bekommen hat, konnte im zweiten Teil des Tages die Jungwinzer bei einer offenen Verkostung kennenlernen. Die Teilnehmer des Speedtastings hatten nun außerdem die Möglichkeit ihre Gespräche zu vertiefen und noch weitere Weine der Fingerprints kennen zu lernen.

Am Abend zur Winzerparty mit DJ Crack T kamen über 50 Weinfreunde ins Esser´s um mit den Jungwinzern deren Weine zu verkosten, die Leckereien der Küche zu genießen und gemeinsam zu feiern. Hier präsentierten die Jungwinzer einen weiteren Wein ihrer Kollektion und überzeugten die Besucher mit ihren Kostproben.

„Die Besucher waren von dem jungen, modernen Auftritt der Rheingauer Winzerinnen und Winzer begeistert und behalten den einen oder anderen Fingerabdruck bestimmt im Gedächtnis“, ist Andrea Engelmann überzeugt.

Ministerpräsident Volker Bouffier empfängt hessische „Hoheiten“

Pressemitteilung 11.11.2018 | Hessische Staatskanzlei

Wiesbaden. Das Wiesbadener Schloss Biebrich war an diesem Samstag, dem 10. November 2018, ganz in der Hand der hessischen „Hoheiten“. Rund 90 Majestäten und „gekrönte Häupter“ mitsamt Begleitpersonen aus ganz Hessen waren der Einladung des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier gefolgt. Als Repräsentanten werben sie in ihren Ehrenämtern mit hohem persönlichen Einsatz für ihre Stadt oder Gemeinde, die Region, das Land Hessen oder dessen Produkte.

Mit diesem traditionellen Empfang bedankten sich der Ministerpräsident und seine Frau Ursula bei den Königinnen und Königen, Prinzessinnen, Hofdamen und ihrem Hofstaat für den großen ehrenamtlichen Einsatz in und für Hessen.

„Unsere Hoheiten sind ein wichtiger Teil der Vielfalt, die unser Land ausmacht. Sie alle sind Botschafter von Tradition, Kultur und Brauchtum. Mit ihrem Engagement vermitteln sie ein Stück Heimat und haben einen wesentlichen Anteil daran, dass Orte überall in Hessen – in der Stadt ebenso wie auf dem Land – lebenswert und liebenswert bleiben“, sagte Volker Bouffier. „Mein herzlicher Dank gilt deshalb allen ehrenamtlichen engagierten hessischen Majestäten, die mit ihren Auftritten vielen Menschen eine Freude machen und zeigen, was unser Land alles zu bieten hat.“

Zu den Gästen, die im Biebricher Schloss eine royale Stimmung verbreiteten, gehörte auch die Rheingauer Weinkönigin und ihre Weinprinzessinnen.

Bildunterschrift:

Ministerpräsident Volker Bouffier und Ehefrau Ursula mit der Rheingauer Weinkönigin und ihren Weinprinzessinnen, Katharina Bausch, Sophie Egert und Carolin Weiler.

Foto: STK

Flotter Flitzer für Rheingauer Weinkönigin

 

Weinmajestäten jetzt mit eigenem Auto für den Rheingau unterwegs

RHEINGAU: Die Rheingauer Weinmajestäten Katharina Bausch, Sophie Egert und Carolin Weiler nahmen am 08.11.2018 den Schlüssel vom Autohaus Basting und Euler für einen neuen Opel Corsa entgegen. Die Rheingauer Weinwerbung stellt das Fahrzeug in Kooperation mit Stefan Euler vom Autohaus Basting und Euler seit vielen Jahren zur Verfügung.

„Als Bank der Region unterstützen wir die Weinmajestäten als Botschafterinnen des Rheingaus sehr gerne. Wir wünschen ihnen viel Erfolg bei der Repräsentation unserer Region und ihrer Weine und viel Spaß in ihrem kleinen Flitzer", so Andreas Zeiselmaier, Vorstandsvorsitzender der Rheingauer Volksbank.

Unterwegs für den Rheingauer Wein können die drei Hoheiten nun auf den weißen Kleinwagen zurückgreifen, der sie schnell an ihr Ziel bringt.

Weit über die Grenzen des Rheingaus hinaus ist für alle Verkehrsteilnehmer leicht zu erkennen, wer da auf der Straße unterwegs ist, denn die goldene Krone auf der Seite ist schon von weitem zu erkennen. Wohin die Reise geht, erfahren alle Fans auf der Facebookseite, auf der die royalen Weinbotschafterinnen von ihren spannenden Terminen berichten.

Die Rheingauer Weinkönigin Katharina Bausch und die beiden Prinzessinnen Sophie Egert und Carolin Weiler freuen sich schon auf die Fahrten quer durch Hessen für den Rheingau.

Foto: Kulturland-Rheingau vorne:  Stefan Euler (Autohaus Basting& Euler) & Katharina Bausch (Rheingauer Weinkönigin) | hinten: Andreas Zeiselmaier (Vorstandsvorsitzender der Rheingauer Volksbank) & Carolin Weiler (Rheingauer Weinprinzessin) | rechts: Sophie Egert (Rheingauer Weinprinzessin)& Andreas Braun (Leiter Unternehmenskommunikation &Online-Filiale)

 

 

Staatsehrenpreisträger und Landessiege gekürt

Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Weinbauministerin Priska Hinz stellte Siegerinnen und Sieger der Landeswein-  und Sektprämierung vor und zog erste Bilanz für das Weinjahr 2018

 

Die besten hessischen Weine eines Jahrgangs werden auf der Landeswein- und Sektprämierung gekürt. In diesem Jahr stellten 118 hessische Weingüter insgesamt 1.259 Weine und 62 Sekte zur Bewertung vor. „Der Klimawandel mit seinen Extremwetterereignissen ist auch im Weinbau angekommen: Waren die hessischen Winzerinnen und Winzer im Jahr 2017 noch mit Frost und Hagel konfrontiert und mussten um ihre Ernte bangen, konnten sie in diesem Jahr von einem extrem warmen und trockenen Sommer profitieren“, erläuterte Weinbauministerin Priska Hinz heute bei der Pressekonferenz zur Landeswein- und Sektprämierung in Wiesbaden.

Der Jahrgang 2017 erbrachte durch Spätfroste und Hagel auch in Hessen eine unterdurchschnittliche Weinernte. „Dennoch, die Landeswein- und -sektprämierung  belegt, dass die hessischen Winzerinnen und Winzer auch in schwierigen Jahren ihr Handwerk beherrschen und gute Weine und Sekte produzieren“, betonte Ministerin Hinz. Gemeinsam mit dem Präsidenten des Rheingauer Weinbauverbandes, Peter Seyffardt und dem Vorsitzenden des Weinbauverbandes der Hessischen Bergstraße, Otto Guthier zog Ministerin Hinz eine vorläufige Bilanz für das Weinjahr 2018. „Das Jahr 2018 lässt auf einen sehr guten Jahrgang hoffen. Nur in Junganlagen und auf sehr flachgründigen Standorten mussten die zunächst erhofften Ertragsmengen nach unten korrigiert werden“, sagte die Ministerin.

Aus „Weingenuss im Kloster“ wird „WiWein“

Die Siegerweine und -sekte der Staatsehrenplaketten und der Landeswein- und sektprämierung können am 20. Oktober von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr im RheinMain CongressCenter in Wiesbaden verkostet werden. Aus „Weingenuss im Kloster“ wird „WiWein“ – aufgrund des großen Interesses für den Wettbewerb, findet die Veranstaltung in diesem Jahr erstmals im RheinMain CongressCenter in Wiesbaden statt. „Die historischen Räume des Klosters Eberbach reichen leider nicht mehr aus, um dem großen Interesse an den prämierten Weinen und Sekten gerecht zu werden. Deshalb haben wir uns mit Zustimmung der Winzerschaft entschlossen, die Verkostung nach Wiesbaden in das neue RheinMain CongressCenter zu verlagern“, erläuterte die Ministerin. Zugleich verwies sie auf die Möglichkeit, mit dem im Vorverkauf erhältlichen RMV-Kombi-Ticket klimaschonend zur Verkostung an- und abzureisen. Mit der Landeswein- und -sektprämierung und der Präsentation der Ergebnisse und Preisträger unterstützt die Hessische Landesregierung die Aktivitäten der Winzer im Leistungswettbewerb von der ressourcenschonenden Pflege im Weinberg über den verantwortungsvollen Ausbau im Keller bis zur Vermarktung ihrer hochwertigen Qualitätserzeugnisse. „Ich lade Sie herzlich ein, am 20. Oktober nach Wiesbaden zu kommen und die bunte Palette hessischer Weine und Sekte zu genießen“, so die Ministerin abschließend.

 

 

 

Katharina Bausch ist Rheingauer Weinkönigin

Drei neue Botschafterinnen des Rheingauer Weines

RHEINGAU: Katharina Bausch konnte die Wahl der Rheingauer Weinkönigin auf Schloss Johannisberg am 15.09.2018 für sich

entscheiden. Ihr zur Seite stehen in ihrer einjährigen Amtszeit Sophie Egert und Carolin Weiler, die jeweils als Rheingauer Weinprinzessin das Anbaugebiet repräsentieren werden.

Katharina Bausch überzeugte charmant und wortgewandt die rund 500 Gäste im Fürst-Metternich-Saal von Schloss Johannisberg, die gespannt den Wettbewerb der drei jungen Winzerinnen um die Krone der Rheingauer Weinkönigin mitverfolgten. Anspruchsvolle Fachfragen, Spontanreden, Weinproben und Quizzfragen mussten beantwortet werden. Dabei führte Wolfgang Junglas eloquent durch den Abend und nahm die Besucher mit auf eine spannende Reise um die Rheingauer Krone.

Als Rahmenprogramm begeisterten Michael Apitz und Patrick Kunkel die Besucher mit Geschichten zu Karl dem Spätlesereiter, der in diesem Jahr seinen 30igsten Geburtstag feiert und ließen die Kandidatinnen in verschiedene Rollen schlüpfen. Mit Charme und Witz überzeugten alle drei Kandidatinnen die Jury. Mit ihrer Abschlussrede konnten die drei Kandidatinnen noch bis zur letzten Minute die neutrale Jury von sich überzeugen. Mit knapper Mehrheit gewann dann die 22-jährige Weinbau und Oenologie Studentin Katharina Bausch aus Hattenheim. Als Rheingauer Weinkönigin möchte sie die Winzer und Weine des Rheingaus bei mehr als 150 Terminen repräsentieren. Dabei gehört das Eröffnen von Weinfesten, Krönung der Ortsweinmajestäten aber auch das Begleiten von Podiumsdiskussionen und Pressereisen genauso dazu wie Interviews geben, Weinproben halten oder den Rheingau national auf unterschiedlichen Messen zu vertreten. Ein spannender Ausblick für das Rheingauer Weinmajestäten Trio 2018. „Wir freuen uns schon auf die Zusammenarbeit mit den drei motivierten Botschafterinnen, die einen frischen modernen Rheingau repräsentieren und in ihrer Amtszeit die Region deutschlandweit vertreten werden“, so die Geschäftsführerin der Rheingauer Weinwerbung Andrea Engelmann.

Bei der Verabschiedung der bis dahin amtierenden Weinkönigin Tatjana Schmidt und ihren Weinprinzessinnen Janine Helbig und Alexandra Unger wurden es herzbewegend, als die drei jungen Frauen von ihrem aufregenden Jahr berichteten und im Anschluss die Krone ablegen mussten. „Es war ein tolles Jahr mit drei kompetenten Weinmajestäten, die den Rheingau deutschlandweit würdig mit royalem Glanz vertreten haben“ freute sich Weinbaupräsent Peter Seyffardt „Es ist nicht selbstverständlich so ein Ehrenamt mit so viel Engagement und Selbstverständnis auszufüllen, so Seyffardt weiter.

Mehr als 500 Besucher feierten im Anschluss die Übergabe der Kronen an die drei neuen Weinmajestäten. Unter dem Motto „bis die Krone wackelt“ legte DJ Jobbo die passenden Beats auf und die Besucher tanzten bis spät in die Nacht.