Aktuelles zu Stadtumbauprojekten

  • Lorch: Stadtumbaugebiet Nördliche Schwalbacher Straße, Abbruch Schwalbacher Straße 39-41 und Parkplatz- und Außengestaltung am Kolpinghaus; Stadtumbaugebiet Außengestaltung am Hilchenhaus
  • Rüdesheim: Abbruch Alte Post
  • Oestrich-Winkel: Abbruch Rheinweg 20; Platzgestaltung Kerbeplatz Winkel
  • Eltville: Abbruch Rheingauhalle
  • Kiedrich: Stadtumbaugebiet Rathaus, Modernisierung Verwaltungsgebäude, Parkplatz- und Außengestaltung am Rathaus
  • Walluf: Stadtumbaugebiet Rheinufergestaltung
  • Geisenheim: Stadtumbaugebiet Rheinufergestaltung
  • Eltville: Stadtumbaugebiet Rheinufergestaltung

Projekt: Rheinufergestaltung Walluf

Walluf ist neben Eltville die einzige Kommune im Rheingau, deren Zugang zum Rhein nicht durch die B42 getrennt ist. Die besondere Attraktivität ergibt sich vor allem aus dem direkten Übergang vom Ortskern Niederwalluf zum Rhein. Aus diesem Grund hat das Rheinufer eine potenzielle Attraktivität sowohl für die Wallufer als auch für Touristen. Die Anlagen waren jedoch „in die Jahre“ gekommen.

Mit dem Programm „Stadtumbau in Hessen“ hat sich die Möglichkeit ergeben, das Rheinufer in Walluf zu erneuern und attraktiver zu gestalten. Eine Gesamtplanung für die gesamte Rheinfront wurde erstellt und zur Genehmigung gebracht. Daraus werden nun einzelne Abschnitte umgesetzt. Von den sechs Bauabschnitten wurden die prominentesten und publikumsträchtigsten Bauabschnitt 1 „Platzgestaltung und Begrünung um das Weinprobierfaß“ inklusive Toilettenanlage und Brücke und der Bauabschnitt 2 „Renaturierung des Mündungsbereiches der Walluf“ 2017/2018 durchgeführt.

Im Bauabschnitt 1 wurde der Aufenthaltsbereich um das Weinprobierfass mit Mitteln aus dem Stadtumbauprogramm erneuert. Zunächst wurde die Verbuschung beseitigt, das Weinfass versetzt und die Oberfläche erneuert. Der Platz erhielt einen neuen Belag und wurde durch neu angepflanzte Bäume stärker strukturiert. Im Zuge der Rückversetzung des Weinprobierfasses wurde auch die fehlende Toilettenanlage errichtet, die den Bereich gastfreundlicher macht. Die Brücke über die Walluf wurde erneuert. Eine besondere Attraktion stellen die Sitzstufen dar, die es ermöglichen, den Rhein intensiver – vielleicht mit einem Glas Wein vom „Fässchen“ – zu erleben.

Der Bauabschnitt 2 konnte mit Mitteln aus dem hessischen Gewässerschutzprogramm durchgeführt werden. Wie viele in den Rhein mündende Bäche wurde auch die Walluf in ein künstliches Bett gezwängt, das jedoch wenig ansehnlich war. Daher wurde die Wallufmündung zurückgebaut, so dass der Bach wieder naturnäher in den Rhein mündet. Dabei wurde die Böschung so gestaltet, dass man am Ufer sitzen kann. Für Kinder stellt die Wallufmündung eine attraktive Spielmöglichkeit dar. Auch ökologisch wurde die Wallufmündung verbessert und ist jetzt wieder für Fische und andere Bachbewohner sowohl flussaufwärts als auch flussabwärts durchgängig. 

Programm Stadtumbau in Hessen 2013

374.000 Euro für Stadtumbaugebiete im Zweckverband Rheingau

Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch übergibt Förderbescheid für das Jahr 2013 an den Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Rheingau, Bürgermeister Manfred Kohl, Walluf

Die sieben Kommunen Eltville, Geisenheim, Kiedrich, Lorch, Oestrich-Winkel, Rüdesheim und Walluf, die sich als Zweckverband Rheingau zusammengeschlossen haben, werden seit 2005 im Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Stadtumbau in Hessen“ gefördert.

Den Förderbescheid für das Programmjahr 2013 in Höhe von 374.000 Euro, übergab Hessens Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch heute in Oestrich-Winkel an den Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Rheingau, Bürgermeister Manfred Kohl aus Walluf. Gemeinsam mit dem Eigenanteil der Kommunen können damit Investitionen in Höhe von 600.000 Euro finanziert werden.

Die Fördermittel sollen zur Aufwertung der Stadtumbaugebiete in den Stadt- und Ortskernen sowie zur Neugestaltung von einzelnen Rheinuferabschnitten eingesetzt werden.

„Gerade vor dem Hintergrund des demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandels müssen Städte und Gemeinden ihre Stärken profilieren. Es gilt, sich als zukunftsfähige und attraktive Wirtschafts- und Wohnstandorte zu positionieren. Die Zusammenarbeit des Zweckverbandes Rheingau ist hierbei vorbildlich. Deshalb bringe ich Ihnen den diesjährigen Förderbescheid gerne persönlich vorbei, um diesen erfolgreichen Weg zu unterstützen“, sagte der Staatssekretär.

Bislang konnten der Interkommunalen Kooperation seit Aufnahme in das Programm (einschließlich der Zuwendung aus diesem Jahr) Mittel in Höhe von rund 2,8 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Gemeinsam mit dem kommunalen Eigenanteil ermöglicht dies Investitionen in Höhe von rund 4,5 Millionen Euro.

Hintergrund:

Das Förderprogramm Stadtumbau in Hessen ist ein Bund-Länder-Programm der Städtebauförderung. Ziel des Programms ist es, Städte und Gemeinden bei der städtebaulichen Anpassung an den demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandel zu unterstützen. In Hessen sind derzeit 92 Kommunen, davon 17 interkommunale Kooperationen und 21 Einzelstandorte, in die Förderung aufgenommen. In den Jahren 2004 bis 2013 wurden ca. 90 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel zur Verfügung gestellt. Gemeinsam mit dem kommunalen Eigenanteil wurden so rund 134 Millionen Euro an Investitionssumme für den hessischen Stadtumbau bereitgestellt. Im aktuellen Programmjahr belaufen sich die Fördermittel hessenweit auf rund 11,5 Millionen Euro bei einer Investitionssumme einschließlich kommunalem Eigenanteil von ca. 17 Millionen Euro.

Weitere Informationen unter: www.stadtumbau-hessen.de

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Dies ist eine Meldung der Pressestelle des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung

22. August 2013


Stadtumbaugebiete in Lorch

Zweckverband Rheingau beschließt räumliche Reduzierung von Stadtumbaugebieten in Lorch

Verbandsvorsteher Kohl: Überlappung von Stadtumbau- und Dorfentwicklungsgebieten nicht zulässig

Weil die Stadt Lorch in das Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen wurde, ist eine räumliche Reduzierung der Lorcher Stadtumbaugebiete notwendig. Das teilte der Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Rheingau, Manfred Kohl, mit. Hintergrund sei, dass seitens des Hessischen Wirtschaftsministeriums mitgeteilt wurde, dass sich Dorfentwicklungsgebiete und städtebauliche Fördergebiete räumlich nicht überlappen dürfen. Dies gelte auch dann, wenn es bezüglich der zu fördernden Objekte keine Kumulierung der Fördermittel gäbe, also dasselbe Objekt mit sowohl Stadtumbau- als auch Dorfentwicklungsmitteln gefördert werde. In Lorch seien im Jahr 2008 drei Stadtumbaugebiete festgelegt worden: Nördliche Schwalbacher Straße und Kolpinghaus-Komplex, Hilchenhaus-Komplex und Lorch-Ost sowie die ehemaligen Bundeswehrflächen. Damit auch die Anlieger im Bereich Nördliche Schwalbacher Straße und Lorch-Ost künftig die Förderangebote des Dorfentwicklungsprogramms in Anspruch nehmen könnten, sei eine Reduzierung der Stadtumbaugebiete auf den Bereich des Kolpinghauses sowie den angrenzenden neuen Parkplatz und den Bereich des Hilchenhauses mit der Sohlersgasse und der Oelgasse notwendig, erläuterte Verbandsvorsteher Kohl. Der Zweckverbandsvorstand habe daher in seiner letzten Sitzung die Reduzierung dieser beiden Stadtumbaugebiete beschlossen. Außerdem sei das Stadtumbaugebiet Bundeswehrflächen aufgehoben worden, da aufgrund der Förderkonzeption und des Fördervolumens des Programms Stadtumbau keine Aussicht mehr auf eine Förderung aus Stadtumbaumitteln besteht.

17. Mai 2013/BK


Stadtumbauprojekt Kiedrich Rathaus

Zweckverbandsvorstand gibt Pläne für Freianlagen und Toilettenanlagen in Kiedrich frei

Für die Freianlagen im Bereich Rathaushof und Marktstraße 23 und den Umbau der Toilettenanlage am Kiedricher Rathaus liegen nun die Pläne vor. Der Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Rheingau, Manfred Kohl, teilte mit, dass der Vorstand des Zweckverbandes Rheingau die Pläne für die Freianlagen und die Toilettenanlagen in seiner letzten Vorstandssitzung freigegeben hat, da es sich bei der Baumaßnahme Rathaus Kiedrich um eine Stadtumbaumaßnahme handelt und der Zweckverband Rheingau der Bauherr der Maßnahme ist. Bei der Freianlagenplanung sei vorgesehen, die Außenanlagen zu gliedern, erläuterte Kohl die Pläne des Landschaftsarchitekturbüros Scholtissek. Von der Marktstraße her gelange man zunächst auf einen gepflasterten Festplatz mit Natursteinpflaster und daran schließe sich ein Grünbereich an, der sowohl als Festwiese als auch zur Erholung diene. Schließlich folge die Anordnung von 19 Stellplätzen. Die Zufahrt sei sowohl von der Marktstraße als auch der Sonnenlandstraße möglich. Für die Modernisierung der Toilettenanlage habe Architekt Alt die Pläne vorgelegt. Neben der Trennung Damen und Herren sei eine behindertenfreundliche Toilette vorgesehen.

17. Mai 2013/BK

Zweckverband Rheingau vergibt Bauleistungen für Stadtumbau-Projekt "Rathaus Kiedrich"

Verbandsvorsteher Kohl: "Mitte April starten die Abbruch- und Rohbauarbeiten"

Mitte April geht es beim Stadtumbau-Projekt Kiedricher Rathaus mit den Abbruch- und Rohbauarbeiten los. Das teilte der Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Rheingau, Manfred Kohl, nach der Sitzung des Vorstandes mit.

Neben den Abbruch- und Rohbauarbeiten habe der Vorstand des Zweckverbandes eine ganze Reihe weiterer Aufträge vergeben: Gerüstarbeiten, Holzbauarbeiten, Putz- und Malerarbeiten, Natursteinarbeiten, Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärarbeiten, Fensterarbeiten, Dachdeckerarbeiten, Elektroinstallationsarbeiten, Fliesenarbeiten und Bodenbelagsarbeiten. Insgesamt habe der Vorstand für den Umbau des Gebäudes Marktstraße 23 zur Räumen der Gemeindeverwaltung in Kiedrich und die Modernisierung der öffentlichen Toilettenanlage im Rathausdurchgang Aufträge in Höhe von rund 430.000 Euro beschlossen.

26. März 2013/BK