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Wie kann der Rheingau sein weinhistorisches Erbe besser nutzen??

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden am Dienstag, den 27. Juni von 14:00 - 17:00 im großen Saal des Probeck´schen Hofes der Öffentlichkeit vorgestellt.

Kaum eine Kulturregion in Deutschland hat so ein reiches und vielfältiges Erbe im Weinbau wie der Rheingau. Aber vieles ist schwer zu erreichen, verstreut oder vergessen, anderes muss weiterentwickelt werden. Dies zu ändern hat sich der gemeinnützige „Verein zur Förderung des historischen Weinbaues im Rheingau“ auf die Fahnen geschrieben. Denn ein historisches Erbe, was nicht zukunftsfähig genutzt wird, zerfällt - so das Credo des Vereins. Egal ob die Erhöhung der Bio-Diversität im Weinbau durch historische Rebsorten - verbunden mit interessanten Nischen-Produkten für Winzer -, die Nutzung für einen Nachhaltigen Tourismus oder interessante Bildungsangebote in „Museums-Weinbergen“, es gibt viele Möglichkeiten - aber auf welche soll man sich sinnvoller Weise konzentrieren?

Dies zu klären, ist Aufgabe einer Machbarkeits-Studie, die der Verein an die TH Bingen vergeben hat und die von der EU-Leader Region, der Flughafen-Stiftung und dem Umweltministerium des Landes Hessen gefördert wird. In ihr wird im ersten Teil dokumentiert, was es im Rheingau alles an weinhistorischen Erbe gibt und selbst Kenner waren überrascht, wie vielfältig dieses Erbe ist. Im zweiten Teil werden die möglichen Optionen untersucht - von einer „weinhistorischen App“ bis zur Reaktivierung historischer An- und Ausbaumethoden von Wein mit interessierten Winzern, auch außerhalb von Museen. Dabei ist es dem Verein wichtig, dass alles unter die Dachmarke „Kulturland Rheingau“ passt, denn im Rheingau muss man die Themen zusammenführen, nicht weiter zersplittern.

Gemeinsam mit dem Zweckverband, der Weinbauverband und den hauptsächlichen Förderern will der Verein diese Ergebnisse am Dienstag, den 27. Juni von 14:00 - 17:00 der interessierten Öffentlichkeit darstellen. Ort ist der große Saal des Probeck´scher Hofes, Rheinweg 30, 65375 Oestrich-Winkel.


Anmeldungen zur Teilnahme werden erbeten unter: verein@historischer-weinbau.de 

Für weitere Informationen: www.historischer-weinbau.de, für spezifische Fragen: ulrich.steger@outlook.de