„Black Magic“ in der kurfürstlichen Burg

Einmalige Gutenberg-Installation: gutenberg@eltville vom 18. August bis zum 23. September

Vom 18. August bis zum 23. September stellen wir 155 Gutenberg-Skulpturen des Konzeptkünstlers Ottmar Hörl im Rosengarten der Kurfürstlichen Burg auf, und ehren damit den genialen Erfinder in seinem 550. Todesjahr.

Ottmar Hörl versteht sich als Konzeptkünslter, der erst dann mit seiner Arbeit beginnt, wenn sein inhaltliches Programm steht. „Kunst ist Konzept“ so Prof. Hörl. Erst dann würde Kunst nachvollziehbar. Seine Idee: Bildung unter die Menschen zu bringen. Das möchte er auch mit der Jahrtausendpersönlichkeit „Johannes Gutenberg“erreichen. Nicht nur für Hörl ist Gutenberg ein Mensch, der die Welt nachhaltig verändert hat wie kaum ein anderer, basiert doch auf seiner Erfindung die moderne Kommunikation wie wir sie heute kennen - bis hin zu den digitalen Medien. Von "Gutenberg zu Zuckerberg" wie Patrick Kunkel, Bürgermeister von Eltville, erklärt. Der historische Zufall, dass Gutenberg in Eltville geweilt und zeitlebens seine einzige Ehrung in Eltville erfahren habe, sei für die Stadt Eltville und die ganze Rheingau Region ausgesprochen wertvoll, ist Patrick Kunkel überzeugt. Man freue sich sehr darüber, dass nach dem erfolgreichen Kunstprojekt der Eltviller Rosen nach nunmehr 5 Jahren eine weitere Zusammenarbeit mit Prof. Hörl möglich gemacht wurde. Das Ergebnis wird für alle Eltviller und Rheingauer Bürgerinnen und Bürger sowie allen Rheingauer Gästen aus Nah und Fern erfahrbar.

Die Ausstellung "Black Magic", für die Volker Bouffier, Ministerpräsident des Landes Hessen, die Schirmherrschaft übernommen hat, findet vom 18. August bis zum 23. September 2018 rund um die kurfürstliche Burg zu Eltville - hauptsächlich jedoch im Rosengarten statt. Ein vielfältiges Rahmenprogramm, in das auch die rund 20 Gutenberg-Botschafter eingebunden sein werden, bieten dem Besucher die Möglichkeit sich ganz individuell oder gemeinsam mit anderen Interessierten Gutenberg und sein Leben zu erfahren und im wahrsten Sinne des Wortes zu "beGREIFEN" Das ist ausgewiesenes Ziel des Künstlers - er möchte seine Kunstinstallation begreifbar machen, Gutenberg begreifbar machen. Anfassen ist unbedingt erwünscht. Kein Denkmal solle es sein, das von oben herab schaut und thront, vielmehr ein Aufruf "Denk mal" drüber nach, so der Künstler Prof. Ottmar Hörl. Folgen Sie seinem Aufruf und spüren Sie den Spuren Gutenbergs nach. Es lohnt sich!


Weitere Informationen finden Sie im Flyer und auf der Website.